Joseph Haydn (1732-1809)
Oratorium "Die Schöpfung"

‚Die Schöpfung‘ – ein aktuelles Thema unserer Zeit: Klimawandel, Ausbeutung der Welt, Verbrauch der natürlichen Ressourcen – die Liste ließ sich weiterführen. Die Theologin Dorothee Sölle schrieb in ihren Gedanken zur Schöpfungsgeschichte: „Die Erde gehört nicht dem Menschen, der Mensch gehört der Erde.“

Joseph Haydn nutzte während eines Englandbesuchs die Gelegenheit, durch das Fernrohr des Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel das Weltall zu betrachten.
Restlos überwältigt von den Eindrücken der Sterne, Planeten und Gestirne, deren Anblick sich ihm mit erstaunlicher Klarheit zeigte, soll er hier auch Inspirationen zu seinem Oratorium erhalten haben.

 

Am 6. April des Jahres 1798 ließ Josef Haydn Fürst Schwarzenberg darüber in Kenntnis setzen, dass er das Oratorium ‚Die Schöpfung‘ vollendet habe. In dessen Palais fand am 29. April desselben Jahres die Uraufführung vor ausschließlich geladenen Gästen statt. Die erste öffentliche Aufführung im Wiener Burgtheater ließ zwar ein Jahr auf sich warten, doch leitete sie den weltweiten Siegeszug des Werkes ein, der bis in die heutige Zeit andauert.

Das groß angelegte Oratorium erzählt, in drei Teile gegliedert, die gesamte Schöpfungsgeschichte. Lautmalerisch beschreibt Haydn die Entstehung der Welt und aller Lebewesen sowie die Darstellung des Paradieses.

Die drei Erzengel Gabriel, Uriel und Raphael beschreiben die Vertreibung der Finsternis und die Entstehung des Lichtes, die Entstehung des Firmamentes und der Gestirne Sonne, Mond und Sterne, des Wetters mit Regen, Donner und Blitz, des Meeres mit schäumenden Wogen und rauschenden Wassern. Sie beschreiben die Entstehung der gesamten Tierwelt und schließlich die des ersten Menschenpaares Adam und Eva als Krönung der Schöpfung.

Die ‚Himmlischen Heerscharen‘, ausgedrückt durch die Sängerinnen und Sänger des Chores, rühmen Gottes Werk mit prachtvollen Chören „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“, „Stimmt an die Saiten“, „Vollendet ist das große Werk“ und vereinen sich mit dem gesamten Orchester zum majestätisch angelegten Schlusschor „Singt dem Herren alle Stimmen. Des Herren Ruhm, er bleibt in Ewigkeit. Amen.“

 

Sonntag, 20. November 2022, 17.00 Uhr

Pfarrkirche St. Laurentius
Chorprojekt Mönchengladbach
Mitglieder der Niederrheinischen Sinfoniker
Stefanie Kunschke, Sopran
Johannes Klüser, Tenor
Thomas Peter, Bass
Stephanie Borkenfeld-Müllers, Leitung

Karten inkl. Konzertbegleitheft:
18 Euro VVK / 22 Euro Abendkasse

Online unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pfarrbüro St. Laurentius: 02166 / 96 49 50 und Heilig Geist: 02166 / 1 76 76. Buchhandlung Degenhardt in Mönchengladbach, Friedrichstraße sowie prolibri Buchhandlung, Zur Burgmühle in MG-Odenkirchen und Buchbinderei Boden, Konstantinstraße in MG-Giesenkirchen.

 

Dem Konzert unmittelbar vorausgehend findet die Schöpfungsgeschichte mit der Musik Joseph Haydns in dem Werk ‚Raphaels Auftrag‘ von Reiner Schulte statt. In ca. 50 Minuten erzählen Solisten, Chor und Orchester von der Entstehung der Welt und verschaffen Kindern und Familien einen Eindruck von der gesamten Schöpfungsgeschichte und der ergreifenden Musik des Komponisten Joseph Haydns.

 

"Raphaels Auftrag" – die Schöpfung, geeignet für Kinder ab 5 Jahren von Reiner Schulte

Sonntag, 20. November 2022, 15.00 Uhr

Pfarrkirche St. Laurentius
Chorprojekt Mönchengladbach
Mitglieder der Niederrheinischen Sinfoniker
Stefanie Kunschke, Sopran
Johannes Klüser, Tenor
Thomas Peter, Bass
Stephanie Borkenfeld-Müllers, Leitung

Eintritt frei, Anmeldung bitte unter:
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Wir bedanken uns für die Unterstützung zur Durchführung des Kinderkonzertes bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach, der Gladbacher Bank sowie der Firma Gothe-Edelstahl GmbH Mönchengladbach.

 

Für die Konzerte gelten die zu diesem Zeitpunkt für St. Laurentius gültigen Coronaschutzmaßnahmen, die auf der Homepage www.st-laurentius-mg.de angezeigt werden.