Christine Léa Meier – Sopran
Eva Nesselrath – Alt
Philipp Hoferichter – Tenor
Thomas Peter – Bass
Chorprojekt Mönchengladbach
Mitglieder der Niederrheinischen Sinfoniker
Gesamtleitung: Chordirektorin Stephanie Borkenfeld-Müllers

Mit der Hohen Messe in h-Moll setzte Bach seinem kompositorischen Lebenswerk einen Höhe- und gleichzeitig den Schlusspunkt: diese ‚große katholische Messe‘, in der er das vollständige Ordinarium des lateinischen Messtextes vertont hat, war sein letztes großes Vokalwerk. Nachdem er 1733 bereits eine ‚Missa‘ aus Kyrie und Gloria geschrieben hatte, stellte er die übrigen Sätze kurz vor seinem Lebensende aus Bearbeitungen früherer komponierter Sätze – überwiegend aus seinen Kantaten – und aus neu geschaffenen Abschnitten zusammen. Diese 1748/49 vollendete Messe, die einzige von ihm geschaffene zusammenhängende Messkomposition,     ist ein musikalisches Meisterwerk; Bachs Autograph der h-moll-Messe wurde von der Unesco ins Register des Weltkulturerbes aufgenommen.

Sir John Eliot Gardiner schreibt zur h-moll-Messe u.a.: ‚Die Art und Weise, wie Bach am Anfang der h-moll-Messe dieses dreifache Kyrie in Töne meißelt, gleicht einem geradezu physischen Akt, an dem wir alle beteiligt sind – Zuhörer wie Ausführende, jeder Einzelne und alle gemeinsam.‘

 

Sonntag, 8. Oktober 2017, 15.30 Uhr, Pfarrkirche St. Laurentius Mönchengladbach

 

Werkeinführung:
Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19.00 Uhr, im großen Saal des Johannes-Giesen-Hauses. Referent: Dr. Vitus Froesch - Dresden.